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Die Rasur - eine haarige Geschichte
Höhlenmalereien beweisen es:
bereits vor 20.000 Jahren gab es bärtige und bartlose
Männer. Mit geschliffenen Flintsteinen und Muscheln rückten
sie damals den Barthaaren zu Leibe.
Bei den Ägyptern ging es schon etwas
komfortabler zu. Sie benutzten Rasierer aus Bronze, die sie
auch mit in ihr Grab nahmen. Besonders gründliche
Gesichtspflege betrieben die Griechen. Sie rasierten sich
jeden Tag. Ganz anders dagegen die Römer. Hier war die Rasur
verpönt. Man rasierte sich nur dann, wenn man in den Krieg
zog. Schließlich war so ein Vollbart im Zweikampf nur
hinderlich.
Über Jahrtausende war die Rasur oft
eine blutige Prozedur, bis 1762 mit der Erfindung des ersten
Sicherheitsrasierers die Rettung nahte. Den größten Coup auf
dem Markt der mechanischen Haarkiller landete Anfang des 20.
Jahrhunderts ein Herr namens King Gillette. Die Idee,
Rasierapparate mit Wegwerfklingen herzustellen, war nicht
nur gut "für das Beste im Mann", sondern auch einträglich
für Gillettes Bankkonto. Ab den 30er Jahren summte und
dröhnte es dann morgens in den heimischen Badezimmern - der
Elektrorasierer war erfunden.
Auch heute noch rasieren sich knapp 54 Prozent der deutschen
Männer elektrisch, und das meist mit Rasierapparaten von
Braun, Philips oder Grundig. Rund 40 Prozent rasieren sich
nass mit Doppelklingen- bzw. Schwingkopfrasierern von
Gillette oder Wilkinson. Lediglich 6 Prozent wechseln
zwischen Nass- und Trockenrasur.
Unterschiedliche Methoden
- Trockenrasur, eine Geschichte mit Tipps
Noch fünf Minuten bis zum Büro, schnell
noch den Autorückspiegel verstellen und den Akkurasierer
einschalten. Brrrrsummm.... wäre doch gelacht, wenn man
trotz Hektik und Verkehr unrasiert zur Arbeit käme! Zum
Glück kann man sich mit dem Ding kaum verletzen...
Boing!
Vielleicht hätte er sich doch mehr auf
den Vordermann als auf seine Bartstoppeln konzentrieren
sollen, der Tag fängt ja gut an....
Auch wenn die Trockenrasur schnell und bequem ist - rasieren
sie sich besser zu Hause. Bevor Sie den Elektrorasierer
ansetzen, sollten Sie Ihre Haare auf ihr nahendes Ende
vorbereiten. Ein sogenanntes Preshave wirkt da wahre Wunder.
Es bringt die Barthaare in optimale Schnittposition und
schützt die Haut vor Entzündungen. Wenn alles überstanden
ist, trösten Sie ihre Haut mit einem Aftershave über den
haarigen Verlust hinweg.
Unterschiedliche Methoden
- Epiliergeräte und Enthaarungsmittel
Im Gegensatz zu den Rasierern wird bei
Epiliergeräten das Haar samt der Wurzel "ausgerissen". Ganze
sechs Wochen dauert es dann, bis es sich wieder blicken
lässt. Kein Wunder also, dass diese Methode, auch wenn sie
mit Schmerzen verbunden ist, meist von Frauen angewendet
wird. Die Poren bleiben nach dieser Prozedur längere Zeit
geöffnet.
Mit dem Eincremen von Parfums, Deos
oder Lotions sollte man daher der Haut zuliebe noch zwei bis
drei Stunden warten. Ansonsten kann es zu kleinen
Entzündungen kommen.
An besonders schmerzhaften Stellen, also beispielsweise
unter den Achselhöhlen oder im Schambereich, werden
Enthaarungscremes immer beliebter. Sie "knacken" mit ihren
Wirkstoffen die Eiweißstruktur der Haare. Diese brechen dann
ab und können mit Wasser abgespült werden. Aber Vorsicht,
nicht jede Haut verträgt einen solchen Chemiecocktail.
Testen Sie das Produkt vorher in der
sensiblen Ellenbeuge! Wir raten natürlich zur Haarentfernung
mit einem unserer Produkte...
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